Die 21. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg finden vom 19. - 24. Oktober 2010 statt. Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg (LSF) sind nicht nur das älteste Filmfestival Deutschlands, in dem Schwule und Lesben von Anfang an zusammen arbeiten, sondern auch das zweitgrößte Film-Event Hamburgs.
Einmal jährlich im Oktober locken sie rund 15.000 Besucherinnen und Besucher in die Hamburger Kinos und an die Orte der Rahmenevents. Auch im 21. Jahr ihres Bestehens präsentieren sich die Filmtage frisch und weltoffen wie immer. Gut 20 Menschen arbeiten - ehrenamtlich - engagiert und kreativ an der Organisation und Gestaltung des Festivals. Der Wunsch, möglichst vielfältige und aktuelle internationale Filmproduktionen zu präsentieren, geht einher mit dem Anspruch der Festivalmacherinnen und Festivalmacher, ein Forum für gesellschaftlich engagierte, diskussionswürdige und anspruchsvolle Filmkultur zu bieten. Die Filme transportieren viele wichtige Themen und erzählen spannende Geschichten über die unterschiedlichsten Menschen. Die daraus resultierende Mischung macht die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg zu einem Event, das nicht nur für die "queer community", sondern für alle Film- und Kulturinteressierten von großem Interesse ist.
Das Festival und sein Publikum
Seit den Anfängen 1990 haben sich die Filmtage einen Platz im Herzen der ZuschauerInnen aus Hamburg und Umgebung erobert. Dazu trägt besonders die angenehme und offene Atmosphäre der Festivalveranstaltungen bei. Die Filmtage sind ein Festival von engagierten Lesben, Schwulen und Queers für die gesamte queere Community in Hamburg und darüber hinaus. Das zeigt sich auch darin, dass neben den Filmveranstaltungen ein Workshop, Parties und die Nachtbar organisiert werden, die das Festival abrunden. Auch dort begegnen ZuschauerInnen, RegisseurInnen, Gäste und Mitglieder des Teams einander und tauschen sich aus.
Die Geschichte
Im Wintersemester 1988/89 organisierten StudentInnen der Universität Hamburg ein Seminar zum damals kaum erforschten Thema "Homosexualität im Film". In einer Kooperation mit dem kommunalen Kino Metropolis entstanden im Sommer 1990 die ersten Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg als eine Veranstaltung der Kinemathek Hamburg. Weil die LSF Hamburg stetig an Aufmerksamkeit gewannen, gründete sich 1995 der gemeinnützige Verein Querbild e.V. Er ist seitdem Veranstalter und Träger der Filmtage.
Pressestimmen
"Längst eine Institution in der internationalen queeren Festivalszene, ebenso wie in der lesbischen und schwulen Community." Hamburger Morgenpost 2010
"Es ist keine leere Versprechung der Programmmacher, dass der 'hetero-normative Standard auf Hamburgs Leinwänden gehörig durchqueert' wird." Szene Hamburg 2008
„Die Lesbisch Schwulen Filmtage sind unverzichtbar.“ Prof. Dr. Karin von Welck, Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg 2008
"Ein erstklassiger Programm-Mix auf hohem Niveau bescherte dem Festival einen großen Besucherandrang und eine tolle Atmosphäre. Dank vieler Gäste aus den Reihen der Filmemacher wurden einige Vorstellungen zum ganz besonderen Event, selten genug besteht sonst die Chance, direkt mit den MacherInnen in Dialog zu treten." escape 2005
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