Der Kartenverkauf für das Nachbeben läuft!

Für das NACHBEBEN am 31. Oktober um 21.15 Uhr gibt es Karten online und an der Kinokasse im Metropolis. Telefonische Reservierung ist möglich. Alles Wichtige zum Kartenverkauf findet ihr auf den Ticketseiten.

 
FOTOS ...

... gibt es in unserer FOTOGALERIE!

 
Statement des Festivalteams und des Vereinsvorstands zur Eröffnungsgala der 25. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg | International Queer Film Festival am 14. Oktober 2014

Bei der Eröffnung der diesjährigen 25. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg richtete Olaf Scholz, der Erste Bürgermeister der Stadt Hamburg, ein Grußwort an das Publikum.

Uns erreichte sowohl im Voraus als auch im Nachhinein vielfältige Kritik. Diese richtete sich dagegen, Olaf Scholz überhaupt sprechen zu lassen, und dass wir uns nicht deutlich gegenüber seiner menschenrechtsverachtenden Politik verhalten hätten. Andererseits wurde uns auch vorgeworfen, „zu politisch“ zu sein und nahegelegt, uns auf die Themen Film und LGBTIQ*-Rechte zu beschränken.

Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg sind ein internationales queeres Filmfestival, das verschiedene Interessen verfolgt: queeres Filmschaffen in Deutschland und international zu unterstützen, queeres Leben sichtbar zu machen und Hamburgs queere Communities zusammenzubringen und einen Austausch zu befördern.

Die Entscheidung, den Ersten Bürgermeister sprechen zu lassen, fiel uns nicht leicht.

Ein wichtiger Grund für unsere Entscheidung war, dass die mit der Rede verbundene Anerkennung des Festivals seitens der Stadt große Signalwirkung weit über die queeren Communities hinaus hat.

Gleichzeitig haben wir als Organisator_innen des Festivals versäumt, auf der Bühne eine klare Position gegenüber Olaf Scholz´ untragbarer Politik zu vertreten.

Das bedauern wir sehr. Denn gerade das Einstehen für Menschenrechte ist für uns untrennbar mit queerer Politik verbunden.

Wir freuen uns gleichzeitig, zu merken, wie vielen Personen die Filmtage wichtig sind und bedanken uns für die große Wertschätzung, die bei aller Kritik immer wieder formuliert wurde.

Wir möchten dieses Interesse aufgreifen und Anfang 2015 gemeinsam mit allen, die sich daran beteiligen wollen, ein Forum schaffen, das zum Austausch und produktiven Diskurs zur Zukunft der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg anregen soll.

Die Communities sollen sich auch weiterhin in die Gestaltung des Festivals einbringen und sich zukünftig transparenter informieren können.

Wir müssen reden!

 
Die Gewinnerfilme der Wettbewerbe 2014

Publikum und Jury haben entschieden! Die Gewinnerfilme der Filmtage-Wettbewerbe 2014:

JURYPREIS

ex aequo

52 TUESDAYS von Sophie Hyde, Australien 2013
und
NåNTING MåSTE Gå SöNDER - SOMETHING MUST BREAK von Ester Martin Bergsmark, Schweden 2014

Jury:
B. Ruby Rich (USA)
Manny de Guerre (Russland)
Michael Brynntrup (Deutschland)

>> Statement der Jury zu den Gewinner-Filmen


Publikumspreise Langfilme:

GLOBOLA
HOJE EU QUERO VOLTAR SOZINHO - THE WAY HE LOOKS von Daniel Ribeiro, Brasilien 2014
DOKULA

KEIN ZICKENFOX - EVERYTHING BUT OOM-PAA-PAA von Kerstin Polte & Dagmar Jäger, Deutschland 2014

Publikumspreise Kurzfilme:

URSULA lesbisch

BEYOND THE MIRROR'S GAZE von Iris Moore, Kanada 2012
URSULA schwul
TRUNK von Jack Taylor Cox, Großbritannien 2013
URSULA genderbender

BAJO EL úLTIMO TECHO - UNDER THE LAST ROOF von Edgar A. Romero, Mexico 2013

Made in Germany

DAS PHALLOMETER von Tor Iben, Deutschland 2013

 
25 Kurze - Die Filmtage-DVD zum Jubiläum

Endlich ist sie da!

25 KURZE - Die DVD

die wir nun gemeinsam mit der Edition Salzgeber zum Jubiläum veröffentlicht haben.

Zum 25. Geburtstag des ältesten und größten queeren Filmfestivals in Deutschland versammelt diese Doppel-DVD 25 Filme mit insgesamt über 250 Minuten Laufzeit.

Das Festivalteam hat aus jedem Programm von 1990 bis 2014 einen Kurzfilm ausgewählt. Favoriten des Teams, Publikumslieblinge, Spielfilme, Kurzdokus, Experimentelles und Raritäten. Filme von Filmemacher_innen, die immer wieder beim Festival zu Gast waren, wie Jochen Hick, Nathalie Percillier, Ewjenia Tsanana oder Jamie Babbit. Auch die Neuinterpretation der Schlussszene von Rosa von Praunheims Klassiker „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der erlebt“ von 1971 ist auf der DVD enthalten – "The Rosa Song" entstand im Rahmen eines Workshops mit Benny Nemerofsky Ramsay während der Filmtage 2010. Eine kurzweilige, spannende und abwechslungsreiche Zeitreise durch 25 Jahre Kurzfilm auf den Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg – International Queer Film Festival.

Erhältlich im Buchladen Männerschwarm, bei unseren Wiederholungen oder im Büro. Aber auch online.

 
"Viharsarok - Sturmland" läuft noch einmal in der Gay-Filmnacht

Alle, die den Film bei den Filmtagen nicht sehen konnten, können dies bei der nächsten Gay-Filmnacht nachholen:

Montag, 10.11.2014
21.15 Uhr

VIHARSAROK - STURMLAND
Ádám Császi, Deutschland/Ungarn 2014, 105', deutsch/ungarisch/englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

>>Trailer Sturmland

Das junge Fußballtalent Szabolcs, der in einer deutschen Mannschaft spielt, wirft nach einem Streit mit einem Teamkollegen alles hin und kehrt in seine ungarische Heimat zurück. Dort, in der tiefsten Provinz, beginnt er das verlassene Gehöft seiner Großeltern herzurichten. Und in Áron findet er nicht nur einen emsigen Helfer bei der Verwirklichung dieses Landlust-Lebenstraums, sondern überraschenderweise auch einen Liebhaber. Doch im Dorf bekommt man Wind von diesem Verhältnis, und die zutiefst katholisch geprägte Landbevölkerung weiß darauf nur mit Gewalt, Ausgrenzung und Verachtung zu reagieren.

Auch wenn die ersten Filmszenen anderes vermuten lassen: Ádám Császis Erstlingsfilm, eine deutsch-ungarische Koproduktion und eine der großen Überraschungen der diesjährigen Berlinale, ist kein Fußballer-Coming-Out-Drama, sondern erzählt – in atemberaubend schönen, sommerhellen Bildern – von der zarten, wortkargen Annäherung zweier unsicherer Männer. Und davon, auf welche Ressentiments Schwule in konservativen Gemein- schaften und ländlichen Gegenden immer noch stoßen können. Als dann auch noch ein dritter Mann ins Spiel kommt, ist die emotionale Belastung für alle Beteiligten kaum mehr zu ertragen. Das Ende allerdings ist überraschend und verstörend.

Metropolis, Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg


 
Unsere Festivalbroschüre

filmtage_imagetitel_250Kennen Sie das? Da wollen Sie IHR Lieblingsfestival Ihren Freund_innen, Bekannt_innen und wichtigen Kulturmäzen_innen vorstellen, haben aber nichts Passendes, was Sie ihnen in die Hand drücken können - denn das Programmheft vom letzten Mal ist ja doch schon etwas veraltet?
Das muss nicht sein: Denn jetzt gibt es die

Festivalbroschüre!

Das Wundermittel gegen Festivalunkenntnis zeigt auf 16 Seiten in deutscher und englischer Sprache, was die Filmtage ausmacht. Ganz unabhängig vom aktuellen Festivalgeschehen. Für die wunderbare Bebilderung zeichnet unsere mehrmalige Festivalfotografin Ana Grillo verantwortlich. Das Heft gestaltete wie immer Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Danke!

 
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